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Während die Laufstege der Berliner Fashion Week aufgrund von Corona dieses Jahr leer blieben, zeigt die Agentur DOJO, dass neben den neuesten Trends vor allem eines immer in Mode sein sollte: Solidarität zeigen.

Die neu gegründete Initiative „Verantwortung Tragen“ unterstützt in diesem Jahr Sea-Watch e.V. bei der Seenotrettung Geflüchteter mit einer sozialen Spenden-Kampagne in Form einer begleitenden Kollektion. Support kommt dabei von Star-Designerin MARINA HOERMANSEDER, den befreundeten Labels ARMEDANGELS, DRYKORN, MVSCHI KREUZBERG, dem renommierten Fotografen Felix Krüger und Prominenten wie Lena Meyer-Landrut, Palina Rojinksi, Caro Daur, Kida Khodr Ramadan und vielen anderen.

Wir leben in einer Welt, in der Marken Identitäten stiften, plakative Schriftzüge Begehrlichkeiten wecken und Exklusivität und Luxus vermitteln. Wir leben aber auch in einer Welt, in der Millionen von Menschen aufgrund von Krieg, Konflikten und Verfolgung fliehen müssen. Aus diesem Anlass hat die Berliner Kreativagentur DOJO die Initiative „Verantwortung Tragen“ gegründet, unter deren Schirmherrschaft eine namhafte Designerin und mehrere Brands dafür sorgen, dass es sich in der Modewelt nicht nur um das dreht, was jeder will und keiner unbedingt braucht – sondern auch um das, was wirklich viele brauchen: Solidarität. In diesem Jahr unterstützt die Initiative mit einer Kollektion die zivile Seenotrettung von Flüchtenden an der tödlichsten Grenze der Welt. Denn kein Mensch sollte auf der Flucht vor Krieg, Verfolgung und Armut, in Hoffnung auf ein menschenwürdiges Leben ertrinken müssen. Alle Gewinne der Initiative werden an die Seenotrettungsorganisation Sea-Watch gespendet.

Um das Thema auch bei jüngeren Menschen in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken und auf diese humanitäre Krise aufmerksam zu machen, arbeitet die Initiative mit mehr als 20 Prominenten aus den verschiedensten Bereichen zusammen. DOJO Kreativchef Joachim Bosse dazu: “Gerade junge Menschen haben oft das Bedürfnis, zu helfen, wissen aber nicht wie und wo. Deswegen sind wir sehr glücklich, für diese so wichtige Aktion viele Supporter aus Musik, Unterhaltung und Jugendkultur zu haben, die uns helfen, effektiv auf diese schlimmen Missstände hinzuweisen. Wir hoffen, die Aktion trifft nicht nur ins Auge sondern vor allem in das Herz der Gesellschaft – damit die T-Shirts der Aktion irgendwann nicht nur Stoff der Träume sondern endlich auch gelebte Gegenwart sein können.” Auf der Microsite Verantwortungtragen.org berichten Geflüchtete von den Erlebnissen ihrer Vergangenheit, reden aber auch über ihre Zukunft – ihre Träume und ihre Ziele. Zudem teilen Prominente die harten Fakten zum Thema Seenotrettung und machen in den „sozialen“ Medien auf die Charity-Kollektion aufmerksam. Dabei ist die Liste der Unterstützer*innen vielseitig: Mit u. a. Lena Meyer-Landrut, Stefanie Giesinger, Marcus Butler, CÈLINE, Kida Khodr Ramadan, Melina Sophie, Hikmet Sugoer, Jan Köppen, Lisa-Marie Koroll, Jennifer Weist, Visa Vie, Caro Daur und Palina Rojinski unterstützen zahlreiche Prominente aus verschiedenen Bereichen die Aktion mit Haltung, Herz und Reichweite.

„WIR VON DRYKORN FREUEN UNS BEI DIESER WIRKLICH RELEVANTEN INITIATIVE DABEI SEIN ZU KÖNNEN. WIR WÜNSCHEN UNS, DASS DIESES WICHTIGE THEMA AUF DER POLITISCHEN UND KULTURELLEN AGENDA DIE PRIORITÄT ERHÄLT, DIE ES VERDIENT. VOR ALLEM JETZT, WÄHREND BEI VIELEN PARTEIEN LANGSAM DER SCHÖNENDE WAHLKAMPF BEGINNT."
Patrick Braun, Head of Brand Communication bei DRYKORN
ON SEA-WATCH

Sea-Watch e.V. ist eine gemeinnützige Initiative, die sich der zivilen Seenotrettung von Flüchtenden verschrieben hat. Angesichts der humanitären Katastrophe leistet Sea-Watch Nothilfe, fordert und forciert gleichzeitig die Rettung durch die zuständigen europäischen Institutionen und steht öffentlich für legale Fluchtwege ein. Die Arbeit, die Sea-Watch leistet, wird dringend gebraucht. Deshalb unterstützt DOJO mit der diesjährigen Initiative die Rettungsmission von Sea-Watch in allen Belangen und trägt Verantwortung. www.sea-watch.org

ON DOJO

Während die Kreuzberger Kreativagentur regelmäßig Virals für Marken wie Scrabble, Deezer oder Edeka produziert, beweist sie auch tagtäglich wahre Street Credibility: Mit ihrer Obdachloseninitiative „One Warm Winter“ unterstützen die Berliner nicht nur Menschen auf der Straße mit Geld und Sachspenden; sie sorgen auch dafür, dass die Problematik effektivkreativ ins Blickfeld der Öffentlichkeit gerät. So werden begehrte Sneakermodelle für den guten Zweck versteigert oder mit einem Bus der BVG Lebensmittelpakete an Obdachlose verteilt. Dabei folgt DOJO stets dem Credo „rebel with a cause“. Und mit ihrer Initiative „Verantwortung tragen“ zeigt die Agentur erneut, dass zwischen die letzten beiden Wörter ihres Credos auch noch ein „good“ passt.